2013
-
25.000 Euro für sachdienliche Hinweise. Das Simon
Wiesenthal Center startet eine groß angelegte Kampagne
"Operation Last Chance II". Die Menschenrechtsorganisation will
die letzten noch lebenden NS-Kriegsverbrecher aufspüren (taz,
Juli 2013)
-
Gut
bezahltes Gelaber. Die selbsternannte
„Bürgerbewegung Pro Köln“ hat Ärger mit der Staatsanwaltschaft.
Den Rechtsextremen wird „gewerbs- und bandenmäßiger Betrug“
vorgeworfen (taz, Juli 2013)
-
„Enorm spät, vielleicht zu spät.“ In Köln gibt es
nun Beratung für Opfer von rechtsextremer Gewalt. Anwohner der
Straße, in der der NSU 2004 zuschlug, fühlen sich bis heute zu
wenig unterstützt (taz, Juni 2013)
-
Unerwünschte Mitläufer. Ein Wagen der
rechtsextremen »Bürgerbewegung Pro Köln« auf dem Kölner CSD? Das
erscheint eigentlich undenkbar. Doch wegen des deutschen
Versammlungsgesetzes könnte es tatsächlich dazu kommen (Jungle
World, Juni 2013)
-
„Besonders perfide.“ Die rechtsextreme
"Bürgerbewegung Pro Köln" will den Christopher Street Day
nutzen, um antiislamische Propaganda zu verbreiten. Die
Veranstalter wehren sich (taz, Mai 2013)
-
Unauffällige Serientäter. Der Bericht der
Bund-Länder-Kommission Rechtsterrorismus beschreibt die Fehler
der Behörde im Umgang mit dem NSU. Auf die Ursache dieser Fehler
geht er jedoch nicht ein (Jungle World, Mai 2013)
-
Eine Wunde, die nicht verheilen kann. Der Anschlag
auf die türkische Familie Genç hinterließ eine unheilbare Wunde,
sagt die grüne Politikerin Sylvia Löhrmann. Rassismus gebe es
noch heute (taz, Mai 2013)
-
Redebeitrag auf der Kundgebung „Für ein
weltoffenes Bonn – gegen Rassismus!“ am 5. Mai 2013 in
Bonn-Bad-Godesberg (Mai 2013)
-
Kein Platz für Rechtsextreme. Der Kölner Lesben-
und Schwulentag schließt die "Bürgerbewegung Pro Köln" von der
CSD-Parade am 7. Juli aus. Jetzt droht eine juristische
Auseinandersetzung (taz, Juni 2013)
-
Die Spirale des Hasses. Die Polizei findet bei
Salafisten eine Liste mit neun Namen von Funktionären der
rechtsextremen Partei "Pro NRW", eine Pistole und Chemikalien.
Islamfeinde und Islamisten bekriegen sich seit Monaten (taz,
März 2013)
-
Die
Scharfmacher fühlen sich wohl in der Märtyrerpose.
Markus Beisicht, Ex-"Republikaner", "Pro NRW"-Chef und
möglicherweise Anschlagsziel, kündigt weitere Aktionen an (taz,
März 2013)
-
KOMMENTAR:
Auch zum Mord bereit. Ja, bei „Pro NRW“ handelt es
sich um rassistische Brandstifter. Das ändert nichts daran, dass
der Staat auch sie schützen muss. Was er auch getan hat (taz
online, März 2013)
-
Geplanter Mordanschlag. Salafisten wollten offenbar
den Chef der rechtsextremen Partei "Pro NRW" töten. Bundesweite
Razzien bei Islamisten (taz, März 2013)
-
Rechtsextreme marschieren unter falscher Flagge.
Auf einer Kampagnentour der "Bürgerbewegung Pro NRW" gegen
Flüchtlinge schwenken Noch-Piraten ihre orange Fahnen (taz, März
2013)
-
Dortmunder Antisem.iten erfinden sich neu. Nach
mehreren Verboten reorganisiert sich die Dortmunder Neonaziszene
als die Partei "Die Rechte". Ihr neuer Onlineversand setzt
unverblümt auf Judenfeindlichkeit und heißt "antisem.it" (taz,
Januar 2013)
2012
-
Rechtsextremer Sitzungseifer. 221
Fraktionssitzungen in einem Jahr: Hat die rechte Vereinigung
„Pro Köln“ so einen hohen Beratungsbedarf? Oder wollte sie nur
Sitzungsgelder abgreifen? Die Staatsanwaltschaft ermittelt (taz,
Oktober 2012)
-
Giordano: "Tiefbrauner" Klub (taz, September 2012)
-
KOMMENTAR:
Der Spuk ist noch nicht vorbei. Trotz des Verbots
des „Nationalen Antikriegstags“ in Dortmund besteht kein Grund
zur Entwarnung (taz, September 2012)
-
Neonazi-Demo verhindert. Bundesverfassungsgericht
bestätigt das Verbot des "Nationalen Antikriegstags".
Aktionsgruppe ruft nun zu Aktionen gegen "staatliche Repression"
auf (taz, September 2012)
-
Schwarzer Tag für braune Kameraden.
Nordrhein-Westfalen verbietet drei rechtsextreme Gruppen und
findet bei Razzien 1.000 NPD-Plakate (taz, August 2012)
-
Münster will Hindenburg zurück. Nach vielen
Versuchen hat Münster seinen Hindenburgplatz im März in
Schlossplatz umbenannt. Doch jetzt wird per Bürgerbegehren der
alte Name zurückgefordert - wegen der "Lebensleistung"
Hindenburgs (taz, August 2012)
-
KOMMENTAR:
Freund Hindenburg. Zur Diskussion über eine
Umbennung des Schlossplatzes in Münster (taz, August 2012)
-
Polizei macht Peace mit Salafisten. Anders als
befürchtet, kam es in Köln nicht zu Ausschreitungen von
Islamisten (taz, Mai 2012)
-
Nächste Straßenschlacht droht. Beim Konflikt
zwischen Islamhassern und Islamisten will die Landesregierung
hart durchgreifen. Mordermittlungen gegen Messerstecher (taz,
Mai 2012)
-
Geplante Aggression im Namen Gottes. Salafisten
reagieren auf gezielte Provokation durch die rechte
Splittergruppe "Pro NRW" mit brutaler Gewalt. 29 PolizistInnen
werden verletzt, mehr als hundert Demonstranten zeitweise
festgenommen (taz, Mai 2012)
-
Razzia gegen Rechte. Drei Festnahmen von Neonazis.
Verbindungen zu der "Bürgerbewegung Pro NRW" (taz, April 2012)
-
Kinderkrankheiten. Auch die Grünen hatten Anfang
der 80er ihr braunes Waterloo. Inklusive Shitstorm (taz, April
2012)
-
Rechte Provokation zur Abwendung der Pleite. "Pro
NRW" will antiislamische Karikaturen vor Moscheen ausstellen.
Kabinett ruft zu Protest auf (taz, April 2012)
-
Die
Stille auf dem Platz. In Köln kommen nur wenige
(taz, Februar 2012)
-
Falls Marke zur Hand. Um Bürgerstimmen gegen den
EU-Beitritt der Türkei zu sammeln, hat die rechte Organisation
"Pro Köln" Postkarten verschickt. Die Aktion könnte dank
Facebook teuer werden (taz, Februar 2012)
-
Von
der braunen Vergangenheit eingeholt. Ausgestiegen
aus der Naziszene, umgezogen, studiert und offen schwul: Carsten
S. wollte nichts mehr mit Rechten zu tun haben (taz, Februar
2012)
-
Die zwei Leben des Carsten S. Erst war er
NPD-Funktionär, dann arbeitete er in der Aidshilfe. Jetzt holt
ihn die Vergangenheit ein. (taz, Februar 2012)
-
Grünen als "Gauleiter" tituliert. In Köln will
die rechtsextreme "Bürgerbewegung Pro Köln" mal wieder demonstrieren.
Die Polizei will, dass sie ignoriert werden. Doch Grüne, Linke
und Antifa rufen zum Protest auf (taz, Januar 2012)
2011
-
KOMMENTAR:
Anhaltender
Klärungsbedarf (taz, Dezember 2011)
-
Noch ein klandestiner Einzeltäter. Ermittler nehmen
einen weiteren mutmaßlichen Unterstützer des Zwickauer Trios
fest. Tausende protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus
(taz, Dezember 2011)
-
Geschichte gelöscht. BND ließ Akten verschwinden
(Jüdische Allgemeine, Dezember 2011)
-
Späte Ermittlungen nach SS-Massaker. Wohnungen von
ehemaligen SS-Angehörigen durchsucht wegen Kriegsverbrechen im
Jahr 1944 (taz, Dezember 2011)
-
Rechtes Rheinufer in Aufruhr. "Pro Köln" will gegen
"Autonomes Zentrum" in Köln-Kalk demonstrieren. Gegendemo
geplant (taz, November 2011)
-
Auch Juden im Visier? Behörden prüfen, ob die "NSU"
in Anschläge auf jüdische Einrichtungen verwickelt war (Jüdische
Allgemeine, November 2011)
-
Ungelöste Fälle werden neu aufgerollt. Hinweise auf
weitere Anschläge der Thüringer Terroristen (taz, November 2011)
-
Bombenanschlag steht vor Aufklärung. Mitglieder des
"Nationalsozialistischen Untergrunds" sind offenbar die Urheber
des Kölner Nagelbombenanschlags 2004. Eine ebenfalls nicht
geklärte Bluttat von Düsseldorf wird untersucht (taz, November
2011)
-
Alte Nazis als Kommunistenjäger. 61 Jahre nach
seiner Gründung arbeitet das Bundesamt für Verfassungsschutz
seine braune Vergangenheit auf. Wissenschaftler untersuchen, wie
Nazis nach dem Krieg Karriere gemacht haben (taz, September
2011)
-
Neonazis unter Polizeischutz. Belagert
von 10.000 Gegendemonstranten marschieren 700 Neonazis durch
Dortmund. Polizei schützt ihren Aufmarsch mit Wasserwerfern
und Räumpanzern (taz, September 2011)
-
Polizei schützt Neonazis und Gegner. In
Dortmund marschieren am Samstag "Nationalisten". Bürger
organisieren Gegendemo (taz, September 2011)
-
Union will sich die NPD sparen. Niedersachsens
Innenminister Schünemann möchte der NPD den Geldhahn zudrehen
und so die rechtsextreme Szene schwächen. Das ist schwieriger,
als er denkt (taz, Juli 2011)
-
KOMMENTAR:
Eine
praktische Logik (taz, Juli 2011)
-
Rechte "Bürgerbewegung Pro Köln" in Erklärungsnot.
Trotz Dementi: Auch an Pro Köln sandte Breivik vor den
Anschlägen sein "Manifest" (taz, Juli 2011)
-
"Wir haben ein Problem." Distanzierung und
Selbstkritik, Verschwörungstheorien und Sympathie - wie rechte
Kleinparteien und islamfeindliche Internetforen auf das Massaker
reagieren (taz, Juli 2011)
-
Rechte "Bürgerbewegung Pro Köln" in Erklärungsnot.
Trotz Dementi: Auch an Pro Köln sandte Breivik vor den
Anschlägen sein "Manifest" (taz, Juli 2011)
-
Kaum Bewegung für "Pro-Bewegung". Sie wollten Köln
vor "Islamisierung und Überfremdung" retten. Lediglich 300
Anhänger der Pro-Bewegung kamen. Im Aufbau ist eine europaweite
Wahlplattform (taz, Mai 2011)
-
Antisemitisches Flugblatt bei Duisburger Linkspartei.
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung und
Verfassungswidrigkeit (taz, April 2011)
2010
2009
-
Feindbild Islam.
"Pro Köln" macht mit angeblicher Israel-Freundlichkeit
Politik (Jüdische Allgemeine, November 2009)
-
Die Rechten
aus Köln stolpern in die Fläche. Die rechtsextreme
"Bürgerbewegung Pro Köln" sowie "Pro NRW" erzielen Erfolge vor
allem in ihrer Hochburg Köln - in der Fläche kommen sie meist
nur an Mandate, weil es keine Fünf-Prozent-Hürde gibt (taz,
September 2009)
-
Gegen "Türkenheere".
Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die örtliche NPD wegen
Volksverhetzung (taz, August 2009)
-
Sozialdemokrat
erfreut Rechtsradikale. Bei Köln wirbt ein langjähriger
Bundestagsabgeordneter der SPD mit markigen Sprüchen im
Kommunalwahlkampf. Dafür schätzen ihn die lokalen Rechten. Die
eigene Partei zeigt sich zerknirscht (taz, August 2009)
-
Hass, Hetze, Schlagermusik. Die
rechtsextreme »Bürgerbewegung Pro Köln« blamiert sich mit ihrem
zweiten »Anti-Islamisierungs-Kongress« erneut (StadtRevue, Juni
2009)
-
Souverän gegen rechts. Die
Rechtsextremen von "Pro Köln" hatten 2.000 Teilnehmer an ihrem
"Anti-Islamisierungskongress" angekündigt. Da waren nur knapp
200. Und die waren nicht zu hören - zu laut waren die
Gegendemonstranten (taz, Mai 2009)
-
"Eine neue Protestkultur." Die
Organisatoren des Bündnisses gegen "Pro Köln" sind mit ihrer
Strategie des Abpfeifens zufrieden. Reiner Schmidt über die
Gegendemo und die Angst der Polizei vor Protestkultur (taz, Mai
2009)
-
Levve un levve losse. Erstaunlich
geeint protestieren an diesem Wochenende erneut viele tausend
Kölner gegen rechts (taz, Mai 2009)
-
KOMMENTAR:
Kriminalisierung
abpfeifen (taz, Mai 2009)
-
Mit Wasserwerfern gegen linke
Trillerpfeifen. Ausschreitungen gegen den
"Anti-Islamisierungskongress" in Köln will die Polizei mit einem
massiven Einsatz verhindern. Nur "friedliche" Gegner sollen
durch die Schleusen kommen (taz, Mai 2009)
-
Aufmarsch der
Moscheehasser. Wieder einmal versuchen Rechtsextreme eine
islamfeindliche Großveranstaltung auf die Beine zu stellen. Ein
Bündnis vieler Organisationen will dies ein zweites Mal kläglich
scheitern lassen (taz, Mai 2009)
-
"Pro Köln"
versucht's noch einmal.
Nachdem ihr "Anti-Islamisierungskongress" im vergangenen Jahr am
massiven Widerstand der Bevölkerung gescheitert war, startet die
rechtsextreme Vereinigung im Mai einen neuen Versuch.
Gegenveranstaltungen werden bereits organisiert (taz, April
2009)
-
"Pro Köln"
scheitert vor Verwaltungsgericht (taz.de, April 2009)
-
"Gauleiter
Rheinland" kandidiert für die NPD. Bei den
Kommunalwahlen in NRW will ein wegen Volksverhetzung
vorbestrafter Neonazi für die NPD antreten (taz, Januar 2009)
2008
-
Käfige für linke Demonstranten. Nach
der Blockade gegen den "Anti-Islamisierungskongress" ging die
Polizei hart gegen 400 linke Demonstranten vor. Organisatoren
sprechen von menschenunwürdiger Behandlung (taz, September
2008)
-
KOMMENTAR:
Notbremse à la Köln. Offen rechtsextreme
Menschen mag man nicht in der Stadt haben (taz, September
2008)
-
Steinhagel auf "Moby Dick". Hunderte protestieren gegen den
"Anti-Islamierungskongress" in Köln, während eine Busfahrt der
Rechtspopulisten polizeilich verboten wird. Weitere Demos am
Wochenende sind geplant (taz, September 2008)
-
Karneval der
Unkultur. Rechtsextremisten wollen in Köln mit
Gesinnungsgenossen aus ganz Europa gegen den Islam hetzen. Mehr
als 40.000 Gegendemonstranten erwartet (taz, September
2008)
-
Rechtentreff ohne Stargäste. Neofaschisten,
Rechtspopulisten, Multikulti-Hasser: Wer alles zum
Anti-Islamkongress in Köln kommen wird - und warum der
französische Extremist Le Pen zu Hause bleiben will (taz,
September 2008)
-
"Da sind wir Kölner intolerant." Der Kölner
Oberbürgermeister Fritz Schramma will nicht, dass sich die
"Crème des Eurofaschismus" in seiner Stadt versammelt.
Verhindern konnte er es aber nicht (taz, September 2008)
-
Pro
Köln, anti Islam. Die selbst ernannte Bürgerbewegung "Pro Köln"
scheut keine Mühe, um gegen den Bau einer Moschee im Kölner
Stadtteil Ehrenfeld und gegen die "Islamisierung in Deutschland"
zu hetzen (Jungle World, Juli 2008)
-
Widerstand gegen "Rassistenkongress". Ein breites Bündnis will
den für September geplanten Kongress gegen "Islamisierung und
Überfremdung" in Köln verhindern. Dazu erwartet die
rechtsextremistische "Bürgerbewegung pro Köln" bis zu tausend
Gleichgesinnte (taz, Juni 2008)
-
"Pro
Köln" lädt zu Rechten-Gipfel. Kölner Stadtratsfraktion
versammelt braune Truppe zu "Anti-Islamisierungskongress" (taz,
Mai 2008)
-
Minister
sieht bürgerliche Hetzer. In NRW warnen Innenminister und
Geheimdienstchef vor Extremisten von "pro Köln", die sich
ausbreiten wollen. Im Verfassungsschutzbericht bleibt die Linke
erwähnt (taz, März 2008)
-
Haftbefehl gegen NPD-Schatzmeister. Der
Rechtsextremist soll Parteivermögen veruntreut haben - insgesamt
mindestens 627.000 Euro. Seine Privaträume, die NPD-Zentrale in
Berlin und der Verlag "Deutsche Stimme" in Sachsen wurden
stundenlang durchsucht (taz, Februar 2008)
-
Neonazis: "Dortmund
ist unsere Stadt". Neonazi-Attacken werden gerne als Ost-Problem
wahrgenommen. Doch in letzter Zeit häufen sich die Überfälle im
Ruhrgebiet. Die Polizei möchte sich über eine mögliche
politische Motivation nicht äußern. Die Linkspartei spricht von
Verharmlosung (taz, Januar 2008)
2007
-
Antifa-Clowns spotten über rechte
Pappnasen. In Köln demonstrieren 200 Rechtsextremisten gegen
den Bau einer Moschee, zwei Gegendemos mobilisieren rund 1.600
Teilnehmer. Ein linker Stadtrat wird bei einem Gerangel an einer
Absperrung vorläufig festgenommen (taz nrw, Juni 2007)
-
Moschee mobilisiert
Köln. Die rechtsextremistische "Bürgerbewegung pro
Köln" ruft zur Großdemonstration gegen die geplante
Moschee. Gewerkschaften und Anwohner planen Gegendemo (taz nrw,
Juni 2007)
-
Die Rechte holt
aus.
Der NRW-Verfassungsschutz
beobachtet eine neue Strategie der Rechtsextremen: NPD und
"Bürgerbewegung Pro Köln" versuchen über die
Kommunen in den Landtag zu kommen (taz nrw, März 2007)
2006
-
Spitzel
sollen spitzeln. Keine Unterstützung erfährt
der Berliner Innensenator mit seinem Vorschlag, ein neues
Verbotsverfahren gegen die NPD einzuleiten (taz, November
2006)
-
Rechte
mimen Kuscheltiere. REP-Kader stehen seit gestern
wegen angeblich erschlichener Unterschriften vor Gericht (taz
nrw, Oktober 2006)
-
Rechtsextreme
begehren gegen Moschee auf. Für selbst ernannte
"Bürgerbewegung pro Köln" hat
Unterschriftensammlung gegen Moscheebau Modellcharakter (taz,
September 2006)
-
KOMMENTAR:
Brandstifter
gerieren sich harmlos (taz nrw, September 2006)
-
KOMMENTAR:
Ein überfälliges
Zeichen. Strafanzeige gegen Rechtsextreme (taz
nrw, September 2006)
-
Faschistische
"Wölfe" kapern Unterricht.
Ein Türkischlehrer aus Köln ruft um Hilfe. Türkisch-nationalistisch
eingestellte Schüler provozieren im Unterricht mit
antisemitischen Fragen. Die Lehrergewerkschaft berichtet von
ähnlichen Fällen: Lehrer werden bedroht und angegriffen (taz,
April 2006)
-
Neonazis
lassen nicht locker.
Heute will das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entscheiden,
ob das Verbot eines für Samstag geplanten Nazi-Aufmarsches
rechtmäßig ist. Auch der Landtag beschäftigt sich mit den
Braunen (taz nrw, Januar 2006)
2005
-
Thomas H.
gibt Ratsmandat auf
(taz nrw, November 2005)
-
CDU berät
über Thomas H.
(taz
nrw, November 2005)
-
JU-Funktionär
erklärt Rücktritt
(taz, November
2005)
-
Thomas H. muss
kapitulieren.
Die christdemokratische Parteijugend lässt
den nazibelasteten Junge Union-Funktionär und Rösrather
CDU-Ratsherrn Thomas H. fallen. Die NRW-CDU
schweigt bisher. Grüne: Landesvorsitzender Jürgen
Rüttgers muss Machtwort sprechen (taz nrw, November
2005)
-
Nazi-Affäre
in der JU.
CDU-Jungpolitiker aus NRW marschierte bei
Neonazi-Demos mit. Unions-Fraktionsvize Bosbach fordert
Klärung (taz, November 2005)
-
Braune
Marschierer stellen sich selbst ein Bein.
Kölns
Polizeipräsident löst eine Nazi-Demo wegen
"inhaltlicher Bezüge zur Reichspogromnacht"
bereits nach wenigen Minuten auf. Den selbst ernannten
"Gauleiter Rheinland", Axel Reitz, erwartet wohl
ein weiteres Ermittlungsverfahren (taz nrw, November 2005)
-
Pro
Köln bleibt unter Beobachtung.
Die
rechtslastige Bürgervereinigung "Pro Köln"
scheitert vorm Verwaltungsgericht Düsseldorf: Das Land darf
die Gruppe weiter beobachten lassen und sie im
Verfassungsschutzbericht als Rechtsextremisten bezeichnen (taz
nrw, Oktober 2005)
-
"Pro
Köln" weiter rechtsextrem
(taz,
Oktober 2005)
-
Posthume Ehrung für Piraten.
Kölns
Regierungspräsident will heute vier Edelweißpiraten als
politische Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime ehren.
Die Anerkennung der gesamten "Ehrenfelder
Gruppe" steht indes weiter aus (taz köln, Juni 2005)
-
Kulturkampf
ums Präsidium.
Antifaschisten wollen in Kalk gegen die
von "Pro Köln" geplante "Mahnwache"
für den umstrittenen Polizeivize Klinger protestieren.
Gegen den wird weiterhin wegen Islamfeindlichkeit
ermittelt (taz köln, Juni 2005)
-
Widerstand aus
dem Untergrund.
Jahrzehnte lang wurde ihnen die
Anerkennung als Widerstandskämpfer gegen die
Nazi-Herrschaft verwehrt. Jetzt will Kölns
Regierungspräsident Jürgen Roters die ermordeten
Edelweißpiraten ehren (taz köln, Juni 2005)
-
Klinger zeigt
sich selbst an.
Gegen Polizei-Vize Dieter Klinger wird
wegen seiner islamophoben Sprüche ein
Disziplinarverfahren eingeleitet. Auf eigenen Wunsch,
heißt es. Die Frage ist: Hat er dienstlich oder privat
gehetzt? (taz köln, April 2005)
-
Eiliger Antrag gegen Klinger
(taz
köln, April 2005)
-
Polizeivize
bereut Hetzrede.
Mit einer islamophoben Rede begeisterte
Kölns stellvertretender Polizeichef die Rechtsextremen.
Nun bittet er um Vergebung, weil angeblich alles nicht so
gemeint war (taz, April 2005)
-
Klinger fühlt sich
missverstanden.
Der Kölner Vize-Polizeichef bedauert,
dass seine islamophoben Sprüche "ausländerfeindlich
interpretiert wurden". Sein Chef muss nächste Woche
beim NRW-Innenminister Stellung beziehen (taz köln, April
2005)
-
Kreuzzug für
die eigene Ordnung.
Kölns Vize-Polizeipräsident Dieter
Klinger soll bei einem Vortrag in Norddeutschland "Islamophobie"
geschürt haben. SPD-Abgeordnete Lale Akgün schaltet
NRW-Innenminister ein. Klinger schweigt (taz köln, April
2005)
-
Nachwuchs
stört CDU-Ferienruhe.
"Dummer-Jungen-Streich"
oder "schwerer Fehler"? CDU eiert wegen
Fehltritt der Jungen Union Brühl herum. Der CDU-Nachwuchs
hatte rechtsextremistische "Bürgerbewegung pro
Köln" eingeladen (taz köln, März 2005)
-
KOMMENTAR:
Das Schweigen des Herrn Rüttgers
(taz köln, März 2005)
-
Bezirksvertreter brauchen Nachhilfe.
Der
Carl-Diem-Weg in Lindenthal wird vorerst nicht umbenannt,
die Grünen scheitern mit ihrem Antrag am Widerstand der
anderen Parteien in der Bezirksvertretung (taz köln,
März 2005)
-
KOMMENTAR:
Armutszeugnis
(taz
köln, März
2005)
-
Ein
Sportführer für des Führers Endkampf.
Bis heute liegt
die Kölner Sporthochschule am Carl-Diem-Weg. Und ginge es
nach ihr, soll das auch so bleiben. Trotz Diems
Unterstützung des nationalsozialistischen Regimes bis zum
bitteren Ende halten ihm die Sportwissenschaftler die
Treue (taz köln, März 2005)
-
Fragwürdige Treue zu Carl
Diem.
Der Name Carl Diem stößt in Lindenthal nur Grünen
auf. Sie fordern die Umbenennung der nach dem
NS-Sportfunktionär benannten Kölner Straße. SPD und CDU
drücken sich (taz köln, März 2005)
2004
-
Nazis dürfen
NS-Opfer verhöhnen.
Am Jahrestag der Reichspogromnacht
verherrlichen Nazis in Leverkusen das NS-Regime. Die
Polizei sperrt weiträumig ab und hält einige hundert
antifaschistische Gegendemonstranten auf Distanz (taz
köln, November 2004)
-
Polizei
verteidigt Kalker Kessel.
Stundenlang
hat die Polizei am Samstag hunderte Kölner eingekesselt,
die in Kalk gegen den Nazi-Aufmarsch protestierten.
"Unverhältnismäßig", finden Grüne und der
Veranstalter der Gegendemo (taz köln, Oktober 2004)
-
Braune Socken
ohne Schuhwerk.
Für die 142 Neonazis, die am Samstag in
Kalk demonstrierten, war es ungemütlich: Rund 1.500
Kölner Bürger stellten sich dem braunen Mob in den Weg.
Vor ihrem Marsch durch den Regen mussten etliche
Rechtsextreme die Springerstiefel ausziehen (taz köln,
Oktober 2004)
-
Braune auf dem
Sprung ins Rathaus.
Kölns Rechtsextreme sehen sich durch
die jüngsten Wahlerfolge in Sachsen und Brandenburg im
Aufwind. Mit den "Republikanern", der NPD und
"Pro Köln" treten am Sonntag gleich drei
"deutschnationale" Listen zur Kommunalwahl an (taz
köln, September 2004)
-
"Pro
Köln" verwechselt rechts mit Recht.
Die Vorsitzende
der rechtsextremen "Bürgerbewegung Pro Köln"
will von "Linksextremisten" brutal misshandelt
worden sein. Vor Gericht verwickelt sie sich jedoch in
Widersprüche und hat Erinnerungslücken. Ergebnis:
Freispruch für die Angeklagten (taz köln, September
2004)
2003
-
Ein
Mordverdächtiger, staatlich überprüft.
Dem
Verfassungsschutz schien Thomas A. zu dubios für einen
V-Mann-Job. Hat er jetzt drei Menschen erschossen? (taz,
Oktober 2003)
-
"Solingen
ist meine Heimat".
Zehn Jahre nachdem beim
Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç in Solingen
fünf Menschen umkamen, sind die ersten Täter wieder
frei. Sie sind zurückgekehrt, jederzeit kann die Familie
ihnen begegnen. Von Gençs kommt kein aggressives Wort (taz,
Mai 2003)
-
Der Staat
hasst mit.
V-Mann-Affäre in Brandenburg (Jungle World,
Mai 2003)
2002
-
Karsli
fährt nach Israel. Umstrittener Abgeordneter
will am Parteitag der größten arabischen Partei im
israelischen Parlament teilnehmen (taz, Juli 2002)
-
Karsli
lädt ab und wird ausgeladen
(taz,
Juni 2002)
-
"Vorlage
für Neonazis."
Der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge
(52) über die Folgen von Raus Unterschrift und die
Zuwanderung im Wahlkampf (taz, Juni 2002)
-
Sie
sind überall.
Mitte
der neunziger Jahre waren die Nationalliberalen in der FDP
stark. Was ist aus ihnen geworden? (Jungle World, Juni 2002)
-
Um
Kopf und Kragen geredet.
Jamal
Karslis Karriere ist beendet (taz, Juni 2002)
-
Ab
ins Heim.
Die
Forderung nach Aufhebung der Benes-Dekrete stößt in
Tschechien auf einhellige Ablehnung (Jungle World, Mai 2002)
-
FDP:
Liberales Portal für Extremisten.
Jürgen Möllemann hat die Rechten erreicht. Für seine
antisemitischen Sprüche gibt es viel Begeisterung im
Internet (taz, Mai 2002)
-
Hier
Möllemann, da die "politische Klasse".
Der
FDP-Vize zieht sich aus der Karsli-Affäre, gibt diese
Niederlage als Erfolg aus und attackiert unverdrossen Michel
Friedman (taz, Mai 2002)
-
Verstehen
Sie Spaß?
Antisemitismus
in der FDP (Jungle World, Mai 2002)
-
Klare
Entscheidung für Karsli.
FDP-Kreisverband
Recklinghausen nimmt den umstrittenen Abgeordneten mit
Zweidrittelmehrheit auf (taz, Mai 2002)
-
Möllemann
ruft in die FDP.
NRW-FDP-Chef
begegnet Antisemitismusvorwurf mit Aufruf an Juden und
Muslime, den Liberalen beizutreten (taz, Mai 2002)
-
Eine
schnelle Karriere ins Aus.
Jamal
Karsli, harter Israel-Kritiker, verließ die Grünen und
will in die FDP. Die aber möchte ihn nicht haben (taz, Mai
2002)
-
Liberale
Skrupel.
FDP
verschiebt Aufnahme des umstrittenen Israel-Feindes und
Ex-Grünen Jamal Karsli. Nur Möllemann will ihn noch (taz,
Mai 2002)
-
Antisemitischer
Einstand.
Ex-grüner
FDP-Landtagsabgeordneter Karsli gibt rechtsextremistischer
"Junger Freiheit" Interview (taz, Mai 2002)
-
Konsequenter
Schluss.
Jamal
Karslis Übertritt zur FDP enthebt die grüne
Landtagsfraktion der Pflicht, sich von ihm wegen seiner
antisemitischen Tendenzen zu trennen (taz köln, April 2002)
-
"Er
kennt doch die politischen Tiefflieger."
Johannes Remmel, parlamentarischer Geschäftsführer der
Landtagsgrünen, kann den Wechsel von Jamal Karsli zur
Egal-Partei mit „Spaßfaktor“ nur schwer nachvollziehen (taz
köln, April 2002)
-
Grüner
zu Möllemann.
Nach
Kritik an seinen Vergleichen der Nazis mit Israel wechselt
NRW-Abgeordneter Karsli von Grünen zur FDP (taz, April
2002)
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"Die
Israelis stehen mit dem Rücken zur Wand".
Der
Publizist Ralph Giordano wendet sich gegen eine pauschale
Verurteilung des israelischen Vorgehens in den Palästinensergebieten
(taz, April 2002)
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Keinen
Fußbreit der Kolonne.
Für
die tschechische Bevölkerung gehören die Benes-Dekrete
zum Selbstverständnis des heutigen Staates (Jungle World,
Februar 2002)
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Geschichte
geht voran.
Abwehrend
reagieren die FDP und die Union auf die Äußerungen des
SPD-Politikers Ludwig Stiegler. Über Verdrängung und
Tradition (Jungle World, Februar 2002)
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Die
Kolonne zieht weiter.
Die
Vertriebenenverbände machen mit Unterstützung der
Bundesregierung und der Union gegen den tschechischen
Ministerpräsidenten mobil (Jungle World, Februar 2002)
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Verdienter
Kämpfer für die rechte Sache.
Porträt des NPD-Funktionärs
und V-Manns Udo Holtmann (taz köln, Januar 2002)
2001
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"Kein
deutsches Blut opfern."
Die deutsche Friedensbewegung formiert sich. Auch die
rechtsextreme NPD protestiert gegen die "Weltpolizei
USA" (Jungle World, Oktober 2001)
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"Die
Gewaltbereitschaft wird erheblich zunehmen".
Jörg Fischer war selber neun Jahre lang ein
einflussreicher Neo-Nazi. 1991 stieg er aus. Heute ist er
ein gefragter Referent. Im EL-DE-Haus stellte er sein
neues Buch "Das NPD-Verbot" vor. Im
taz-Interview erklärt Fischer, warum das Verbot nicht
ausreicht, um den Rechtsextremismus einzudämmen (taz köln,
September 2001)
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"NPD-Verbot
kaschiert Untätigkeit."
Neonazi-Aussteiger Jörg Fischer warnt: Kein Allheilmittel
gegen Rechtsextremismus. Auch der "Aufstand der Anständigen"
habe wenig gebracht. Dagegen wäre die Auflösung des
Verfassungsschutzes ein "schwerer Schlag für die
rechte Szene" (taz, September 2001)
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Ein
Attentat, das Rätsel aufgibt.
Das
Attentat, bei dem zehn Zuwanderer aus der ehemaligen
Sowjetunion verletzt wurden, löste eine bundesweite Debatte
über die Gefahr von rechts aus. Die Frage nach den Tätern
ist noch immer unbeantwortet: Waren es wirklich
Rechtsextremisten? Oder steckt die russische Mafia hinter der
Tat? (taz, Juli 2001)
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Die
Salonnazis drängen in den Stadtrat.
Die
rechte Szene in Düsseldorf fährt zweigleisig: Die Strategen
geben sich moderat, und die Skinheads schlagen zu (taz, Juli
2001)
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Zeuge bleibt anonym.
Nazi-Überfall-Opfer von Düsseldorf müssen
den Namen nicht nennen. Staatsanwalt erkennt Bedrohung an (taz,
Juli 2001)
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Opfer
werden zu Tätern.
Neue Vorwürfe gegen Staatsanwaltschaft, die das Opfer eines
Naziüberfalls in Düsseldorf zur Preisgabe eines Mitopfers
zwingen will. Entscheidung am 18. Juli
(taz köln, Juli 2001)
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Naziline
am Rhein.
In Düsseldorf können sich Neonazis sicher fühlen. Derzeit
droht die Justiz dem Opfer eines Nazi-Angriffs mit Haft (Jungle
World, Juli 2001)
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Justiz droht Nazi-Opfer
mit Haft.
Nach einem rechten Überfall in
Düsseldorf hatte die Polizei zunächst geschlampt und auf
Zeugenbefragungen verzichtet. Jetzt verlangt die
Staatsanwaltschaft von zwei Opfern, dass sie den Namen ihres
Begleiters nennen. Der hat Angst vor rechter Rache (taz, Juni
2001)
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Protest gegen Neonazi-Demo
(taz, Juni 2001)
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Mysteriöser
Überfall.
Deutscher koreanischer Herkunft wurde angeblich
von Skinheads ein Hakenkreuz in den Unterarm
geritzt (taz, April 2001)
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Kommentar:
Traurige
Zeiten
(taz köln, März 2001)
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Kommentar:
Wut
weicht Ratlosigkeit (taz köln, Februar 2001)
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Von
den Tätern weiterhin keine Spur.
Auch ein halbes Jahr nach dem Düsseldorfer
S-Bahnhofsanschlag tappt die Polizei im Dunkeln
(Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, Februar
2001)
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Die
Zeit arbeitet gegen die Ermittler. Ein
halbes Jahr nach dem Düsseldorfer
Handgranatenanschlag fehlt von den Tätern jede
Spur. Die Jüdische Gemeinde erhält seitdem
verstärkt Drohbriefe und die Zahl der
antisemitischen Straftaten ist stark angestiegen.
Das verunsichert (taz, Januar 2001)
2000
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Kölner
legen sich quer zu Demo.
25.000 KölnerInnen und viele Künstler
demonstrierten gegen Aufmarsch von
Rechtsradikalen. Nur 120 Neonazis kamen zur
Demonstration, Veranstalter Worch war
enttäuscht. Rechte biederten sich mit ihren
Parolen an: "Freiheit für die
Palästinenser" (taz, Dezember 2000)
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"Rechte
Gewalttäter sind nicht einfach
Irregeleitete."
Deutscher Präventionstag diskutiert darüber,
wie sich die Gesellschaft gegen Gewalt schützen
kann. Clement: Kein Spielraum für rechte
Parteien (taz, November 2000)
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KOMMENTAR:
Aufruf
zur Unanständigkeit
(taz köln, November 2000)
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25.000
Düsseldorfer gegen Rechts. Auf
der größten Kundgebung der Nachkriegszeit in
Düsseldorf demonstrierten am Samstag
Zehntausende gegen einen Aufmarsch von 260
Neonazis. "Ihr seid in Düsseldorf
unerwünscht!", rief ihnen der
Oberbürgermeister Joachim Erwin zu (taz, Oktober
2000)
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"Ihr
seid hier unerwünscht."
Düsseldorfer machen Front gegen die
Ewiggestrigen (Aachener Nachrichten, Oktober
2000)
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KOMMENTAR:
Rechte
Gewalt: Zeit für klare Worte
(Aachener Nachrichten, Oktober 2000)
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Anständig
demonstrieren!
Düsseldorf und Kassel protestieren heute gegen
rechte Gewalt. Bundesregierung begrüßt
Zustimmung der Länder zum NPD-Verbotsantrag.
Jugendliche greifen Gehörlosen in Brandenburg an
(taz, Oktober 2000)
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Auch
der OB zeigt nun "Mut gegen rechts".
Groß-Kundgebungen gegen den Aufmarsch von
Neonazis in Düsseldorf (Aachener Nachrichten,
Oktober 2000)
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Drahtzieher
im braunen Zwirn.
Verfassungsschutz stellte "gefestigte
rechtsextreme Strukturen" fest (Aachener
Nachrichten, Oktober 2000)
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Verbotsantrag
nimmt erste Hürde.
Innenminister Schily wertet das Votum seiner
Länderkollegen als "Beleg für das
Funktionieren des demokratischen Grundkonsenses
in unserer Republik" (taz, Oktober 2000)
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Kripo
setzt auf das Prinzip Hoffnung.
Auch acht Wochen nach dem Anschlag auf eine
Düsseldorfer S-Bahn-Station gibt es keine heiße
Spur von den Tätern. Nur zehn Prozent der
Hinweise weisen ins rechte Milieu. Polizei und
Staatsanwaltschaft schließen andere Tatmotive
weiterhin nicht aus (taz, September 2000)
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Kommentar:
Zum
Alltag zurückgekehrt
(taz, September 2000)
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Völkisches
für die Lebensfrohen. Die
"Bürgerbewegung pro Köln" beschwört
die Weltoffenheit und liebt das Grundgesetz.
Gleichzeitig hetzt sie gegen Schwule, Lesben und
Multikulti-Projekte. Der Mann hinter dem Verein
ist Manfred Rouhs, einer der schillerndsten
Neonazi-Aktivisten (taz, August 2000)
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Mangel
an Indizien.
Düsseldorfer Anschlag bleibt ungeklärt. Der
verdächtigte Militaria-Händler Ralf S. wurde
wieder freigelassen, obwohl er weiter als
"Beschuldigter" gilt (taz, August 2000)
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Die
Wehrwölfe von Wehrhahn.
Düsseldorf ganz rechts: Eine prügelnde
"Reichswehr", Drohungen gegen russische
Aussiedler und ein Neonazi-Treffpunkt, der nur
wenige hundert Meter vom Ort des Bombenanschlags
entfernt ist. Juden sind hier nicht sehr beliebt
(Jungle World, August 2000)
1999
1998
1996
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Leg
es zu dem übrigen.
Goebbels glaubte an sein Renommee für das
"neue Deutschland": Vor 60 Jahren wurde
Thomas Mann dennoch die Ehrendoktorwürde der
Universität Bonn aberkannt (taz, Dezember 1996)
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Eine
Familie. Bei
der Konrad-Adenauer-Stiftung versammelte sich in
Wesseling bei Köln die bundesdeutsche Rechte von
Hans-Helmuth Knütter bis Bärbel Bohley. Ein
Tagungsbericht (junge Welt, November 1996)
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Eine
rechte Hand wäscht die andere.
Vergangenheitsbewältigung unter Professoren
(junge Welt, April 1996)
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